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Welchen Namen kann ich nach der Scheidung führen?

 

Früher war es vom Gesetz vorgeschrieben, daß die Ehegatten bei der Eheschließung einen gemeinsamen Nachnamen bzw. Ehenamen wählten, meistens übernahm die Ehefrau den Nachnamen des Mannes.

Später wurde die Möglichkeit geschaffen, den eigenen Namen voranzustellen oder anzufügen, das heißt während der Ehe einen Doppel-Namen zu führen.

 

Anläßlich der Scheidung stellt sich oft die Frage, wie man danach heißen möchte, ob man den Namen des anderen behalten kann oder muß, oder ob man wieder seinen früheren Namen führen kann usw.

Das Gesetz sieht heute zahlreiche Möglichkeiten vor, so daß fast alles zulässig ist, hier nur einige Beispiele:

Wer während der Ehe den Namen des anderen führte, also keinen Doppel-Namen, kann dies auch nach der Scheidung tun.

 

Er kann sich aber auch dafür entscheiden, zu seinem früheren Namen zurückzukehren, und entweder seinen Geburtsnamen führen oder den Namen, den man vor der Eheschließung geführt hat, das kann also auch der Name eines früheren Ehegatten sein.

 

Man kann nach der Scheidung aber auch einen Doppel-Namen bilden, wenn man während der Ehe keinen geführt hatte. Es wäre z. B. möglich, den Namen des geschiedenen Ehegatten zu behalten und diesem Namen den eigenen Geburtsnamen voranzustellen oder anzufügen.

 

Dies könnte sich z. B. dann empfehlen, wenn man Kinder hat, die weiterhin den Nachnamen des anderen tragen, und man nach außen die verwandtschaftliche Verbindung zu diesen Kindern deutlich machen möchte.

 

Die Neugestaltung des Namens muß gegenüber dem Standesbeamten erklärt werden, man muß deshalb nach der Scheidung noch mal zum Standesamt.

 

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