FINKE Fachanwalt Arbeitsrecht Familienrecht
Startseite
Wir über uns
Spezialgebiete
Arbeitsrecht
Familienrecht
Was kostet es?
Telefon usw.
Online-Anfrage
So finden Sie uns
Tips Arbeitsrecht
Tips Familienrecht
Impressum

Scheidung:

 

Die Scheidung kann von jedem der beiden Ehegatten beantragt werden. Für die Beantragung benötigt man einen Rechtsanwalt. Der andere Ehegatte benötigt, wenn er mit der Scheidung einverstanden ist oder ihr zumindest nicht widerspricht, keinen Rechtsanwalt - auf diese Weise lassen sich Kosten sparen. Weshalb die Ehe gescheitert ist, darauf kommt es nicht an, eine Schuldzuweisung, wie sie früher üblich war, findet nicht statt.

 

Bevor man sich scheiden lassen kann, sollte man in der Regel bereits ein Jahr getrennt gelebt haben, so schreibt es das Gesetz vor. Diese Trennung kann darin bestanden haben, daß jeder in seiner eigenen Wohnung gelebt hat, man kann aber auch, wenn man sich z. B. nicht zwei Wohnungen leisten kann, innerhalb der gemeinsamen Wohnung getrennt leben.

 

In einem Härtefall kann man auch schon vor Ablauf dieses sogenannten Trennungsjahres geschieden werden.

 

Unterhalt:

 

Jeder Ehegatte ist verpflichtet, den anderen zu unterstützen, auch finanziell - vorausgesetzt, man ist dazu in der Lage, und der andere ist auf diese Hilfe angewiesen. Diese Pflicht besteht während der gesamten Ehe, also auch während der Trennungszeit, das heißt bis zur Scheidung, und manchmal auch danach (minderjährige Kinder, Krankheit usw.).

 

Ob eine solche Unterhaltspflicht besteht und wieviel man zahlen muß bzw. wieviel man vom anderen verlangen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem natürlich von dem Einkommen, aber auch davon, ob man noch andere finanzielle Belastungen hat, durch weitere Unterhaltszahlungen, durch die Tilgung von Krediten usw.

 

Selbstverständlich sind auch Eltern verpflichtet, ihre Kinder zu unterstützen, wobei es heute keine Rolle mehr spielt, ob es sich um eheliche oder nichteheliche Kinder handelt. Auch hier kommt es darauf an, wie hoch das Einkommen des jeweiligen Elternteils ist, und wie hoch der Bedarf des Kindes, der sich nach dem Alter des Kindes richtet usw.

 

In den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist der Unterhalt, den Kinder an ihre Eltern und Großeltern zahlen sollen, etwa wenn diese alt sind und in einem Pflegeheim leben. Die Kosten eines Heimplatzes sind nämlich in der Regel höher als die Rente und die Leistungen der Pflegeversicherung. Hier kommt es darauf an, sehr genau zu rechnen.

 

Sorgerecht:

 

Lassen sich die Eltern scheiden, so bleibt es heute in der Regel dabei, daß beide Elternteile sorgeberechtigt sind, auch wenn das Kind bei dem einen oder dem anderen Elternteil lebt. Manchmal gibt es aber Probleme zwischen den Elternteilen, was die Entscheidungen für das Kind betrifft, oder den Kontakt, den sogenannten Umgang mit dem Kind. Sollten sich die Eltern partout nicht einigen können, muß das Familiengericht eingreifen.

 

Bei nichtehelichen Kindern ist in der Regel nur die Mutter sorgeberechtigt, es sei denn, sie hat den Vater ausdrücklich an dem Sorgerecht beteiligt. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist, hat das Kind einen Anspruch darauf, daß sich jeder Elternteil um das Kind kümmert, und manchmal muß der andere Elternteil dies gerichtlich durchsetzen.

 

und so weiter ...

 

Natürlich gibt es noch viele andere Fragen, bei denen es erforderlich oder vernünftig sein kann, sich durch einen spezialisierten Rechtsanwalt beraten und vertreten zu lassen. Sei es z. B. der sogenannte Zugewinnausgleich, also die Verteilung des in der Ehe aufgebauten Vermögens, die Nutzung der Ehewohnung, die Feststellung der Vaterschaft und vieles andere mehr.

 

Anwaltskanzlei Finke - Mülheimer Str. 85 - 47058 Duisburg  | info@akfinke.de