FINKE Fachanwalt Arbeitsrecht Familienrecht
Startseite
Wir über uns
Spezialgebiete
Was kostet es?
Telefon usw.
Online-Anfrage
So finden Sie uns
Tips Arbeitsrecht
Tips Familienrecht
Impressum

Vaterschafttest - Väter müssen Frist beachten!

 

Daß ein Kind nicht von dem Mann stammt, von dem es heißt, daß er der Vater sei, erlebt man immer wieder. Es gibt inzwischen sogar Studien, in denen versucht wurde, den Anteil der "Seitensprung"-Kinder zu ermitteln, die Schätzungen liegen zwischen 5-10%.

 

Vaterschaft bedeutet in der Regel auch, für das Kind zahlen zu müssen, und zwar unabhängig davon, ob man mit der Mutter oder dem Kind zusammenlebt. Manche Väter stellen sich deshalb die Frage, ob sie tatsächlich der Vater des Kindes sind, erst recht dann, wenn sie Hinweise darauf haben, daß auch ein anderer Mann als Vater in Betracht kommen.

 

Ob man tatsächlich der leibliche Vater ist, kann man vom Familiengericht feststellen lassen, man muß dafür einen Antrag stellen, und dabei angeben, warum man Zweifel hat, daß man der Vater des Kindes ist.

Mit dem Antrag sollte man sich aber nicht ewig Zeit lassen: der Gesetzgeber wollte vermeiden, daß eine Überprüfung erst nach vielen Jahren verlangt wird, obwohl man schon seit längerem Anhaltspunkte dafür hatte, daß die eigene Vaterschaft fraglich ist.

 

Nach § 1600 b BGB muß der Antrag, mit dem die eigene Vaterschaft angefochten wird, innerhalb von zwei Jahren gestellt werden. Die Frist beginnt in dem Zeitpunkt, in dem man von den Umständen erfährt, die gegen die Vaterschaft sprechen.

 

Das Verfahren ist mit Kosten verbunden, zumal häufig Gutachten eingeholt werden müssen. Wer nicht so viel Geld hat und kein Kostenrisiko eingehen will, sollte zunächst nur einen Antrag auf Prozeßkostenhilfe stellen, mit diesem Antrag wird die Frist gewahrt.

 

Rechtsanwalt Finke - Mülheimer Str. 85 - 47058 Duisburg

Anwaltskanzlei Finke - Mülheimer Str. 85 - 47058 Duisburg  | info@akfinke.de